| 10.12.2002
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Grundsatzbeschluss
des Rats der
Stadt Braunschweig zur Verlängerung der Start- und Landebahn.
Gesellschafter der Flughafen
Braunschweig-Wolfsburg (bis 2008):
| Stadt Braunschweig
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42,6 %
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| Land
Niedersachsen |
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17,8
% |
| Volkswagen
AG |
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17,8
% |
| Stadt
Wolfsburg |
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17,8
% |
| Landkreis
Gifhorn |
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2,0
% |
| Landkreis
Helmstedt |
|
2,0
% |
Dabei
haben allerdings die Landkreise Gifhorn und Helmstedt ihre Zahlungen
von Betriebsmittelzuschüssen zum Ausgleich der
jährlich steigenden Verluste der Flughafen
Braunschweig-Wolfsburg GmbH
| 2006 (Ist) |
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1,423 Mio. Euro |
| 2007 (Soll) |
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1,794 Mio. Euro |
| 2008 (Soll) |
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2,149 Mio. Euro |
| 2009 (Soll) |
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2,277 Mio. Euro |
bereits seit Jahren eingestellt.
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| 18.06.2005
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Finanzierungsvereinbarung
der Gesellschafter der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH
unter Einschluss von Fördermitteln der EU in
Höhe von 9,96 Mio. Euro, ohne allerdings einen Antrag bei der
EU gestellt zu haben.
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| 18.07.2006
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Der Rat der Stadt
Braunschweig überzieht
das für die Verlängerung der Start- und Landebahn des
Flughafens Braunschweig-Wolfsburg benötigte, mehrfach
geschützte Vogelschutz- und Natura-2000-Gebiet mit einer Landschaftsschutzgebietsverordnung,
die in §7 Abs. 6 den beabsichtigten Eingriff erlaubt:
„Pläne oder Projekte, deren Verträglichkeit
durch eine Prüfung gem. Art. 6 Abs. 3 FFH-Richtlinie,
§ 34 Abs. 2 BNatSchG, § 34 c Abs. 2 NNatG
festgestellt bzw. die nach Maßgabe von Art. 6 Abs. 4
FFH-Richtlinie, § 34 Abs. 3 bis 5 BNatSchG, § 34 c
Abs. 3 bis 5 NNatG zugelassen worden sind, und die zugleich die
sonstigen Schutzzwecke nach § 4 Abs. 1, 3 und 4 dieser
Verordnung im geringstmöglichen Maß
beeinträchtigen“.
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15.01.2007
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Planfeststellungsbeschluss
zur Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens
Braunschweig-Wolfsburg.
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| 17.01.2007
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Klage des NABU,
Landesverband Niedersachsen, sowie
betroffener Grundbesitzer gegen den Planfeststellungsbeschluss vom
15.01.2007 vor dem Nds. Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Az.:
7 KS 28/07 und 7 KS 59/07. Rechtsbeistände:
Rechtsanwälte Mohr, Hamburg, und Rechtsanwalt Karsten Sommer,
Berlin.
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| 24.09.2008
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Schreiben der
Europäischen Kommission, Generaldirektion Regionalpolitik, mit
der Mitteilung, dass eine Förderung des Ausbaus des Flughafens
Braunschweig-Wolfsburg/Deutschland mit Fördermitteln der EU
nicht beabsichtigt sei. Nachricht DGREGIO.B.3/DP(2008) 630895 vom
24.09.2008.
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| 16.01.2009
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Das Land Niedersachsen
steigt als Gesellschafter beim
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg aus. Das Nds. Finanzministerium gibt
eine Begründung für den Ausstieg.
Niedersächsischer Landtag, Stenografischer Bericht, 29.
Sitzung, Hannover, den 16. Januar 2009, dort Anlage 5. http://www.landtag-niedersachsen.de/steno/steno%5F16%5FWP/endber029.pdf
Gesellschafter der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg
(Ende 2009):
| Stadt
Braunschweig |
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42,6
% |
| Volkswagen
AG |
|
35,6
% |
| Stadt
Wolfsburg |
|
17,8
% |
| Landkreis
Gifhorn |
|
2,0
% |
| Landkreis
Helmstedt |
|
2,0
% |
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| 08.06.2009 |
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Der
Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr.
Hoffmann, erklärt: "Wir müssen in den
nächsten Jahren alle gemeinsam mehr herausarbeiten, welche
Bedeutung Europa für uns praktisch hat – zum
Beispiel der Ausbau des Forschungsflughafens wäre ohne
EU-Mittel nicht möglich."
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| 20.05.2009
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Abweisung der Klagen
des NABU und der
Grundbesitzer 7 KS 28/07 und 7 KS 59/07 OVG Lüneburg, Urteil
vom 20.5.2009, Urteilsbegründung.
Keine Zulassung einer Revision.
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| 20.08.2009
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Schreiben der
Europäischen Kommission,
Generaldirektion Regionalpolitik, mit der Mitteilung, dass nach
Auskunft der für die Durchführung des Operationellen
EFRE-Programms 2007-2013 Niedersachsen verantwortlichen
Verwaltungsbehörde für das Projekt derzeit nur
nationale Mittel reserviert sind. Nachricht REGIO F1 BG-gff
D(2009) 780396 vom 20.08.2009.
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28.08.2009
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Anlässlich
der Sitzung des
Niedersächsischen Landtages am 28.08.2009 erklärt
Verkehrsminister Dr.
Philipp Rösler: "Für das Vorhaben zum
"Ausbau Avionik Cluster Braunschweig" hat die
Struktur-Förderung Braunschweig GmbH als Träger der
Maßnahme im Juli 2009 einen Antrag auf Förderung
nach der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur" gestellt."
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| 01.10.2009
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Ab
dem 1.10.2009 wäre
die Fällung von 60.000 Bäumen rechtlich
möglich gewesen, jedoch hat das Bundesverwaltungsgericht in
Leipzig einem Eilantrag des NABU mit aufschiebender Wirkung entsprochen.
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| 11.11.2009
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Das
Bundesverwaltungsgericht weist die Nichtzulassungsbeschwerde gegen die
Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Nds.
Oberverwaltungsgericht vom 20.05.2009 ab.
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| 08.01.2010
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Beginn des Ausbaus
des Flughafens
Braunschweig-Wolfsburg mit Fällung von zunächst
18.000 Bäumen. Beginn der täglichen Demonstrationen
im betroffenen Gebiet gegen den Ausbau des Flughafens.
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| 17.05.2010 |
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Fund des Eremiten
(osmoderma eremita), einer hoch geschützten, prioritären
Tierart im Bereich des Flughafenausbaus.
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| 05.06.2010 |
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150.
Waldspaziergang der Demonstranten gegen den Flughafenausbau und zur
Inspektion des Geschehens im Querumer Forst.
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| 11.06.2010 |
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Beschwerde bei der
Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission wegen des Verdachts
des Verstoßes gegen
die Richtlinie 2006/105/EG DES RATES vom 20. November
2006.
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