VW-Flughafen Braunschweig
Allen Beteuerungen der Volkswagen AG zum Trotz, man habe mit dem
Flughafenausbau in Braunschweig gar nichts zu tun und dies sei eine
alleinige Angelegenheit der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH,
taucht regelmäßig deren Geschäftsführer Boris
Gelfert bei Protestdemonstrationen vor den Toren von VW oder vor dem
Privathaus von Prof. Winterkorn auf. Offenbar auf Zuruf von VW beeilt
sich Gelfert devot mit dem allerdings stets untauglichen Versuch, VW
aus der Schußlinie zu halten. Nach getaner Arbeit muss Gelfert dann
allerdings gegenteiliges aus der Zeitung
erfahren: "Weil aber die Startbahn auf dem VW-Flughafen
Braunschweig zu kurz ist, kann der Firmenjet A319 die Topmanager nicht
nonstop nach Peking bringen – und muss zum Tanken
zwischenlanden." Und weiter: "Weil die Startbahn zu kurz war, konnte
der A319 aus Sicherheitsgründen nicht volltanken", heißt es
aus Konzernkreisen. Wörtlich ergänzte ein Konzernsprecher: "Volkswagen hat sich am Flughafen
beteiligt, um zu helfen, dieser wichtigen Infrastruktureinrichtung eine gute
und sichere Basis für die Zukunft zu geben. Das ist in den vergangenen Jahren
gelungen." Gelfert ist wirklich zu bedauern.